Rennserien im Raceway Frankfurt
Classic 32 2011-2012Termine
Reglement für die Rennserie Fly Classic / Classic 32 Rennserie im Raceway Frankfurt Saison 2011/2012 (Ver. 1.1)
Vorbemerkung Die Rennserie wir auf der Carrera Bahn im Raceway und auf der Carrera Bahn der IG Slotracing Wiesbaden sowie der Bahn in Ferdis Garage ausgetragenausgetragen. 1. Fahrzeuge a ) Nur Modelle, deren Karosserie ein Rennfahrzeug der Originalklassen entsprechend FIA Gruppe 1 bis 7 und SCCA CanAm/TransAm im verkleinerten Maßstab 1:32 darstellen, sind zulässig. b) Das Originalfahrzeug muss im Zeitraum von 1965 bis einschließlich 1973 bei einem offiziellen FIA oder SCCA Rennen gestartet sein. c) Die Fahrerinnen und Fahrer die in der Saison 2008/09 die Plätze 1 bis 8 belegt haben, müssen mit geschlossenen Fahrzeugen, wie z.B. dem Porsche 917/K, dem Ford GT40 o.ä., antreten. 2. Hersteller a) Nur Fahrzeuge, die in der beigefügten Homologationsliste aufgeführt sind, dürfen eingesetzt werden. 3. Karosserie a) Umbauten, bzw. Modifikationen an der Karosserie sind verboten, alle Bestandteile, d.h. die komplette Karosserie muss serienmäßig sein. b) Anpassungen an der Innenausstattung zur Montage einer starren Vorderachse, zur Verlegung der Stromkabel oder zur Platzierung von Trimmgewichten sind im dafür notwendigen Umfang zulässig. c) Defekte oder abgebrochene Karosserieteile können repariert und neu angeklebt werden. d) Eigenlackierungen sind möglich, es wird aber eine vorbildnahe Farbgebung und Beschriftung verlangt. e) Es müssen die Originalscheiben verwendet. f) Defekte Montagezapfen zur Befestigung der Karosserie können repariert werden. g) Bei geschlossenen Fahrzeugen (z.B. Lola T70, Porsche 917K, Ford GT40) darf die Original-Innenausstattung (Fahrer, Cockpit) durch eine tiefgezogene Ausführung ersetzt werden. 4. Fahrwerk / Fahrwerksteile a) Es dürfen ausschließlich die serienmäßigen, zur entsprechenden Karosserie gehörenden, Kunststoffchassis verwendet werden, wobei keinerlei Veränderungen am Chassis erlaubt sind. Dies gilt auch für die entsprechenden Fahrwerksteile, wie z.B. Motor-/Getriebeträger usw.. b) Anpassungen an Chassis sind ausschließlich nur für Modelle, die in der Homologationsliste mit dem Zusatz "mit FLY Chassis" versehen sind erlaubt. Die Modifikationen am Chassis dürfen nur zur Anpassung des Fahrwerks an die verwendete Karosserie vorgenommen werden. c) Art- und Ausführung der Vorderachse, Halbachsen-Halterung, Achsdistanzen und Schrauben zur Karosseriemontage sind freigestellt. d) Das Entpendeln der Vorderachse ist zulässig. e) Die Motor-/Getriebeträger Einheit darf bei folgenden Fly Modellen durch kleben fixiert werden. Porsche 908/x, Porsche 917/x , Chevron Bxx, f) Zusätzliche Verschraubungen, Klebe- oder Lötarbeiten sind unzulässig. g) Die Karosserie muss fest, d.h. darf nicht flexibel befestigt sein. h) Trimmgewichte sind nur auf der Oberseite des Fahrwerks und innerhalb der Karosserie zulässig. i) Die Verwendung von Magneten ist nicht zulässig 5. Leitkiel / Stromabnehmer / Kabel a) Art- und Ausführung des Leitkiels, der Stromabnehmer, der Motoranschlusskabel und der Aderendhülsen sind freigestellt. b) Die Motoranschlusskabel dürfen fixiert werden 6. Motor Um allen Diskussionen zu diesem Bereich zu entgehen, habe wir uns entschlossen die Moteren auszugeben. Es wird ein markierter SRP ED 130 Motor, mit einem Slot.it Ritzel für Inliner bzw. Sidwinder, ausgegeben. a) An den Motoren sind keinerlei Veränderungen erlaubt. Motoren dürfen nicht geöffnet werden, bereits Spuren an den Verschlusslaschen, die auf eine mögliche Öffnung hinweisen, führen automatisch zur Disqualifikation! b) Die Motoren dürfen mit keinen weiteren Ölen oder Chemikalien behandelt werden. c) Die Montage des Motors im Fahrwerk ist gemäß der serienmäßigen Methode auszuführen. d) Eine zusätzliche Befestigung des Motors ist nicht zulässig. e) Die Motoren verbleiben im Renncenter a) Die Motoren müssen nach dem Rennen ausgebaut und bei der Rennleitung abgegeben werden. Ein verbleiben der Motoren im Fahrwerk ist nicht erlaubt. 7. Räder a) Für die Hinterräder sind dürfen nur folgende Felgen verwendet werden: b) Die Felgen für die Vorderräder können entweder Originalteile, aus der Serie zugelassener Classic-Fahrzeuge, oder Alufelgen sein. Der Hersteller der Alufelgen ist frei, z.B. Ilpe, Slot.it oder Racer. c) Werden Alufelgen verwendet müssen diese mit Felgeninlets ausgestattet sein. d) Die Reifen für die Hinterachse werden vor dem Rennen, bei der technischen Abnahme, ausgegeben. Es sind sind Reifen des Herstellers BRM Artikelnummer BR0S102 (Reifen hinten GRIP Gr.C 1:32 (30 Shore)) e) Die Bereifung auf den Vorderrädern ist freigestellt. f) Die Mindestbreite der Vorderreifen muss 8 mm betragen. g) Alle Räder, d.h. Felge mit Reifen, müssen die Fahrbahnoberfläche auf der gesamten Breite des Reifens berühren und sich beim Fahren drehen. h) Die Felgen können auf den Achsen, bzw. die Reifen auf den Felgen verklebt werden. i) Ein Versiegeln der Lauffläche der Vorderreifen, durch Lack oder Klebstoff, ist freigestellt. 8. Achsen / Getriebe / Lager a) Die Hinterachsen und das Getriebe können entweder Originalteile, aus der Serie zugelassener Classic-Fahrzeuge, oder von anderen Herstellern sein. b) Die Zahnräder können auf der Achse verklebt werden. c) Das vorgeschriebenen Übersetzungsverhältnisse ist ca. 1 zu 3, dies entspricht der FLY Standard Überstzung von 11/36: d) Es dürfen ausschließlich Gleitlager aus Metall oder Kunststoff verwendet werden. 9. Abmessungen und Gewicht a) Ein Mindestgewicht von 85gr wird verlangt. b) Es muss eine Bodenfreiheit von mindestens 0,5mm, gemessen zwischen der Fahrwerksunterseite (einschließlich Zahnrad) und der Fahrbahnoberfläche, eingehalten werden. c) In der Draufsicht auf das Modell muss die Karosserie das Fahrwerk, sämtliche Fahrwerksteile und die Räder (die Reifen am höchsten Punkt) vollständig abdecken. d) Die Maximale Achsbreite beträgt, gemessen an der Außenseite der Räder, 64mm. 10. Fahrspannung / Handregler a) Als Fahrspannung werden mindestens 12 Volt angelegt b) Es sind mechanische und elektronische Regler, die keine spannungserhöhenden Teile haben, zugelassen. Regler mit umschaltbarem Widerstand sind ebenfalls zugelassen. 11. Wertung / Preise a) Gesamtsieger der Rennserie ist die Fahrerin / der Fahrer mit den meisten Punkten aus sechs gewerteten Rennen. Die zwei schlechtesten Resultate der acht gefahrenen Rennen sind Streichergebnisse. b) Die Punktewertung ist wie folgt: Platz 1 - 30 Punkte, Platz 2 - 26 Punkte, Platz 3 - 23 Punkte, c) Die FahrerInnen werden in Kategorien eingeteilt. Die Einteilung erfolgt anhand folgender Rangliste: in die folgenden Kategorien: a) Kategorie A = Fahrer/innen die auf Platz 1 bis 50 der offiziellen Plafit, der FNS oder auf einem Platz zwischen 1 bis 25 der Raceway Rangliste platziert sind. b) Kategorie B = Fahrer/innen die auf Platz 51 bis 75 der offiziellen Plafit, der FNS oder auf einem Platz zwischen 26 bis 50 der Raceway Rangliste platziert sind. c) Kategorie C = Fahrer/innen die in keiner der genannten Listen geführt werden d) Die ersten drei Fahrer/innen jeder Gruppe erhalten Preise. e) Die Teilnahme an mindestens 3 Läufen ist notwendig um Wertungspunkte zu erhalten 12. Rennablauf Am Renntag ist die Bahn zu den angegebenen allgemeinen Öffnungszeiten zu befahren. a) Nach den Qualifikationsrennen dürfen keinerlei Arbeiten mehr an den Autos durchgeführt werden! b) Die Startaufstellung erfolgt nach dem Ergebnis der Qualifikationsrennen c) Vor dem Rennen findet ein Warmup von 2 Minuten statt. In dieser Zeit dürfen die Schleifer der Fahrzeuge, am Fahrerplatz, bearbeitet werden d) Die Fahrzeit beträgt 4 Minuten pro Spur. e) Spurwechsel erfolgen nach dem bekannten Prinzip 1-3-5-6-4-2 f) Reparaturen und Wartung sind nur während des Rennens möglich. Sollte das Rennen unterbrochen werden (auch bei Terror-/Chaossituationen) so müssen auch die Arbeiten am Fahrzeug unterbrochen werden. g) Reparaturen und Wartung dürfen durch den Fahrer (nicht durch Streckenposten/Einsetzer) durchgeführt werden. h) Die Säuberung der Reifen ist nur mit dem vom Veranstalter gestellten Klebeband zulässig. i) Ein Ersatzfahrzeug ist nicht zugelassen. j) Nach Beendigung des sechsten Laufes eines Rennens werden die Meterangaben abgelesen. k) Siegerin / Sieger ist, wer die meisten Runden gefahren hat. Bei Gleichheit entscheidet das Ergebnis aus dem Qualifikationsrennen, dann die schnellste Rundenzeit (aus Quali oder Rennen). l) Die Fahrzeuge werden nach dem Ende des jeweiligen Laufs wieder in den Parc Fermé eingestellt. Nach Rennende werden die Wagen der drei Erstplazierten einer genauen Prüfung unterzogen. m) Bei Unregelmäßigkeiten entscheidet die Rennleitung. 13. Allgemeines a) Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten b) Die Abnahme der Fahrzeuge erfolgt ausschließlich am Renntag durch die Rennleitung. Nach der Abnahme verbleiben die Fahrzeuge im Parc Fermé. Die Entscheidung über die Zulässigkeit eines Fahrzeugs liegt alleine bei der Rennleitung. c) Die Startgebühr pro Rennen beträgt 10,00 EUR. Davon gehen 3,00 € in eine Kasse für Preise, . d) Es gilt die Bahnordnung des Raceway Frankfurt sowie das für alle Rennserien des Raceway Frankfurt gültige Reglement zum Rennablauf
Der Veranstalter behält sich Änderungen vor. Diese werden jedoch spätestens zwei Rennen
Frankfurt im August 2011
Homologationsliste (Stand vom August 2010)Es folgt in Kürze eine Aktualisierung
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