NASCAR 1/24 Rhein-Main 2012

 

Moin Leutz,
ein wenig früher als zuletzt ist die Ausschreibung für die NASCAR-RheinMain-Saison 2012 fertig.
Technisch bleibt alles beim alten, es gibt also keinerlei Änderungen, was die Fahrzeuge betrifft. (Stand 4.12.2011) Nach wie vor ist es relativ leicht möglich, an Plastikkits heranzukommen, in der Regel muß man dazu nicht einmal Internetauktionshäuser bemühen... das Thema GFK bleibt also vorerst vom Tisch. 
Neu ist die Anzahl der Rennen, 2012 werden wir auf insgesamt 8 verschiedenen Strecken Wertungsläufe austragen. Zu den bereits aus den Vorjahren bekannten Pisten kommt die schöne Slotfire-Holzbahn der Schlitzpistenflitzer in Gießen dazu. Es bleibt trotz der Erweiterung bei 2 Streichresultaten. Das Punktesystem bleibt unverändert, eine interne Umfrage ergab wesentlich mehr Fürsprecher als Kritiker...

1.Lauf am 24. Februar beim SRT Frankfurt/Holzbahn

2.Lauf am 30. März in Martinsthal/Carrera 

3.Lauf am 20. April im Raceway Frankfurt/Carrera

4.Lauf am 1. Juni bei den SPFlern in Gießen/Holzbahn

5.Lauf am 17. August in Martinsthal/Holzbahn

6.Lauf am 14. September bei Ferdi's Garage in Frankfurt-Bockenheim/Carrera

7.Lauf am 19. Oktober in Alzey/Holzbahn

8.Lauf am 9. November im Raceway Frankfurt/Holzbahn

T-Shirts mit den Daten gibt es diesmal keine... also bitte schön in den Notizkalender schreiben.

Ach ja... das Martinsville 500 steht bekanntlich die Tage an. Das ist natürlich auch 2012 wieder das Highlight der Saison, möglicherweise als Lauf zur Deutschen NASCAR-Meisterschaft. Termin ist der gewohnte am 2. Dezemberwochenende, also 7. und 8.12. ...

Viel Spaß beim Basteln... und viele Grüße,

Frank


 



 

 

reglement
IIIIINASCAR Reglement
  • Fahrzeuge:
    Stockcar Hartplastik-Bausätze von Revell/Monogram, Resine- und GFK-Bausätze im Maßstab 1/24 ab ca. Baujahr 1990 (ab 2013 auch AMT COT-Bausätze)

  • Design:
    Die Fahrzeuge müssen getreu dem Original lackiert und mit Decals versehen sein.

  • Interieur:
    Hier müssen alle Teile des Bausatzes vorhanden sein, die man durch die Fenster der Karosserie sehen kann, d. h. Fahrer mit Sitz, Überrollkäfig, Armaturenbrett mit Lenkrad, Schalthebel, Spiegel und Feuerlöscher. Weitere Teile wie Kabel und Schläuche zur scalemäßigen Ausgestaltung dürfen im Innenraum angebracht werden. Bei den Fahrzeugen, welche die Bodengruppe aus dem Bausatz verwenden dürfen, ist mit Polystyrolplatten im Bereich vom Überrollbügel hinter der Rückenlehne des Fahrersitzes bis zur Hinterachse und zwischen den Radkästen eine Verkleidung für den Motor zu schaffen. Die von unten sichtbaren Stege dürfen weggeschliffen oder -geschnitten werden. Beim Dodge Intrepid ab Baujahr 2001, Pontiac Grand Prix ab Baujahr 2001, Ford Taurus ab Baujahr 2004 und Chevrolet Monte Carlo ab Baujahr 2003 von Revell-Monogram, sowie bei allen GFK- und Resine-Karosserien muss als Bodenplatte das
    Lexan-Interieur (Slotracing Werk oder JENS SCALE RACING) verwendet werden. Liegt ein Fahrzeug unter dem vorgeschriebenen Gesamtgewicht, muss das Differenzgewicht aus Blei oder Wolfram in der Karosserie direkt unter der Motorhaube oder direkt unter dem Kofferaumdeckel angebracht werden
    . Beim Dodge Intrepid von Revell-Monogram und bei den GFK- und Resine-Karosserien dürfen zusätzlich Lexanscheiben (von Slotracing Werk oder JENS SCALE RACING) verwendet werden. Das Interieur muss fest in die Karosserie geklebt werden, es beginnt vorne mit dem Armaturenbrett und endet mit der Hutablage bzw. mit den Radausschnittnachbildungen, die an das Lexaninterieur geklebt werden.

  • Fahrwerke:
    - Sakatsu Stockcarchassis Nr. 90951 bzw. Thunder Stockcar Chassis mit allen original Fahrwerksteilen, F10 oder Fox 10 Motor, Felgen und Reifen
    - Sakatsu Achsen oder 3 mm Vollstahlachsen zb. Sigma
    - Trimmen mit Blei, Kleber oder ähnlichem ist nicht erlaubt!!
    - Die Übersetzung ist frei
    - Räder und Leitkiel müssen in der Draufsicht verdeckt sein, bei der Seitenansicht müssen die Räder in vollem Umfang zu sehen sein, das heißt sie dürfen nicht in den Kotflügeln verschwinden.
    - Bodenfreiheit mind. 0,8 mm
    - Maximale Spurbreite 77 mm
    - Die Felgeneinsätze des Bausatzes oder Nachbildungen aus zum Beispiel Resine müssen mit den Felgen verklebt sein
    - Die Reifen müssen vorne mindestens 8 mm und dürfen hinten maximal 13 mm breit sein, die Mindestauflagefläche bei den Vorderreifen muss 7 mm betragen
    - Als Vorderreifen sind die mitgelieferten harten Moosgummi-Reifen zu verwenden
    - Der Reifendurchmesser muss vorne mindestens 26 mm und hinten vor Rennstart mindestns 26,5 mm betragen.
    - Die Vorderräder dürfen nicht behandelt werden, lediglich die Flanken aller Reifen darf mit Klarlack versiegelt werden, um die Reifendecals zu schützen.
    - Das Chassis und dessen Teile dürfen nicht verändert werden, es dürfen neben den Einstellarbeiten nur Lager hinten eingeklebt werden und alle Achslager aufgeahlt werden, außerdem dürfen die Achsen gekürzt werden
    - Das Einkleben des Motors ist verboten

  • Folgende Teile sind in der Verwendung freigestellt :
    Schleifer, Motorkabel (max. 1 mm²), Farben, vorbildgetreue Decals, Kleber, Schrauben, Getriebeteile, Achsdistanzen, Achslager aus Bronze oder Messing, Felgenmadenschrauben, Polystyrolplatten, Leitkiel und Fahrerfigur (auch mit Sitz), die jedoch aus Hartplastik oder Resine bestehen muss.

  • Sondervereinbarungen:
    Folgende Karosserien dürfen zusätzlich ausgeschliffen werden um den Gewichtsnachteil gegenüber den Anderen Karosserien auszugleichen: Dodge Intrepid ab Baujahr 2001, Pontiac Grand Prix ab Baujahr 2001 und Ford Taurus ab Baujahr 2004. Nicht erlaubt ist ausschleifen und das zusätzliche Anbringen von Bausatzteilen, hier muss genau gearbeitet werden. Hier gilt ebenfalls, Fahrzeuge, die das Mindestgewicht nicht erreichen, müssen das Differenzgewicht aus Blei oder Wolfram direkt unter der Motorhaube oder direkt unter dem Kofferraum anbringen. Alle Karosserien dürfen unten bis ca. 1 mm unter die Nieten abgeschliffen werden. Bei GFK-Karosserien darf die Wandstärke an den Seitenteilen vom Schweller bis zur Unterkante der Fenster 2,5 mm nicht überschreiten. Bei den ab 2013 neu zugelassenen AMT COT-Bausätzen müssen alle Plastikteile im Sinne des Reglements verbaut werden.

  • Hinterreifen:
    Über die zu fahrenden Reifen entscheidet der jeweilige Club, in der Regel
    auf Holzbahnen Moosgummi-Reifen auf Carreraschiene PU-Reifen.

  • Gewicht:
    Mindestens 210 g ( mit Moosgummi- Reifen )
    Mindestens 215 g ( mit Wiesel/Ortmann/Kunststoff - Reifen )
    Als Servicemittel für die Reifen ist lediglich doppelseitiges Klebeband erlaubt.

  • Bahnspannung:
    die Spannung sollte bei ca. 11 bis 12,5 Volt liegen.

Wie Immer gilt: Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist Verboten.
Die endgültige Zulassung des Fahrzeuges obliegt am Renntag der Rennleitung!

Stand Februar 2012, Gültigkeit ab sofort !!
(M. Parke, D. Jens, U. Frühbauer)