Lauf 1... die V8 bollern wieder
Am Freitag den 05. März war es wieder soweit.
Der 6-spurige Carrera Track des RACEWAY-FRANKFURT lud zum 1.ten Lauf der NASCAR Serie Rhein Main 2010. Nach der langen Winterpause wurden die V8 Motoren der Nascar Boliden aus ihrem Winterschlaf erweckt. Katalysatorfreier Benzingeruch waberte durch das Fahrerlager und von den Wänden hallte der donnernde V8 Sound zurück. Schon gegen 17:30 waren die ersten Fahrer an der Strecke und begannen mit den Testfahrten / Abstimmungsarbeiten und fuhren auch den ersten Grip auf die Carrera-Schiene. Neben dem Vizemeister aus 2009 Friedrich Hlawatsch war auch der amtierende Meister und Serienverantwortliche Frank Schüler nicht zugegen. Gerüchten zufolge soll er in nördlichen Gefilden beim slotten beobachtet worden sein. Ich hoffe der Ausflug hat sich gelohnt (Anmerkung der Red.: Hat er vom Ergebnis betrachtet nicht... Kopenhagen war trotzdem die Reise wert.) .
Neben den vielen „alten Gesichtern“ aus 2009, seien an dieser Stelle noch die 2010er Neuzugänge erwähnt:
- Klaus Schmidt
- Daniel Kraft
- Lars Böhmer
- Dieter Illy
Auch ein neuer Junior ging an den Start:
Nun sind es bereits 5 Kids die mitunter recht erfolgreich mit den ALTEN fighten. Herzlich Willkommen in der NASCAR Rhein-Main Serie 2010!
Ab 19:30 konnten die Fahrzeuge zur technischen Abnahme abgegeben werden. Die technischen Kommissare Alex Hubert und Jürgen Schulz hatten an den Fahrzeugen nichts zu beanstanden. Nachdem Dieter Jens kurz vor Torschluß sein Auto der Abnahme stellte, konnte auch endlich mit dem Qualifying angefangen werden.
Die Startergruppen legten sich dann wie folgt fest:
Gruppe 3:
Ove Schneider (J)
Dirk Schneider
Tristan Schulz (J)
Anthony Hubert (J)
Klaus Schmidt
Gruppe 2:
Niels Hanke
Daniel Kraft
Ferdi Schmökel
Alex Hubert
Rüdiger Henze
Gruppe 1:
Lars Böhmer
Dieter Illy
Dieter Jens
Matthias Glaser
Robert Schulz (J)
Jürgen Schulz
Startgruppe 3
Hier konnte sich der NASCAR Newcomer Klaus Schmidt mit 152,77 Runden und somit 2 Runden Vorsprung vor Dirk Schneider behaupten, dieses Ergebnis reichte schlussendlich zum 7. Gesamtplatz. Youngster und NASCAR Neuling Ove Schneider hatte wie sein Vater auch mit Gripproblemen zu kämpfen und offenbar war sein Auto nicht ganz so gut auf die Piste abgestimmt. Da hat sich der Vater als Mechaniker keine Lorbeeren verdient.
Startgruppe 2
In der Startgruppe 2 war schon ordentlich Grip auf die CARRERA Schiene gefahren worden und Alex Hubert konnte mit 156,47 Runden den Gruppensieg und somit den 5.ten Gesamtplatz für sich verbuchen.
Startgruppe 1
Hier waren geschätze 100 Jahre Sloterfahrung am Start und das zeigte sich eindrucksvoll am Speed der hier auf die Plastikschienen gebrannt wurde. Abflüge zählten zu den Ausnahmen und somit konnten sich die Einsetzer wie auch die Starter aus Gruppe 3 eines spannenden Laufes erfreuen. Letztendlich siegte Lokalmatador Jürgen Schulz mit sage und schreibe fast 4 Runden Vorsprung und errang damit den Gesamtsieg vor dem Zweitplatzierten Matthias Glaser. Und mit Dieter Jens auf dem dritten Platz war bei dessem Debüt auf der Zeilsheimer C-Schiene auch nicht unbedingt zu rechnen. Obwohl... eigentlich doch.
Getreu dem Motto „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ sicherte sich Robert Schulz den 4.ten Platz im Gesamtergebnis.
Alles in allem fand am Freitag ein gelungener Saisonauftakt in den Räumlichkeiten des Raceway-Frankfurt statt. Von hier aus auch ein Danke Schön an das Team vom Raceway und speziell an Stefan Schürkes, der uns bis spät in die Nacht bewirtet hat.
Der nächste Lauf findet am 09. April in den Räumlichkeiten der IG Slotracing Wiesbaden auf der Holzbahn statt.
Bis dahin wünsche ich Frohe Ostern und immer genug Strom im Slot,
vom 1.Lauf berichtete Euch DS.