2. Lauf DTSW-Mitte 28.08.2010 Martinsthal

  Fahrer Auto Bausatz Chassis 1a 1b Concours Runden Platz Rennen 1a Platz Rennen 1b Punkte  Rennen Klasse 1a Punkte Rennen Klasse 1b Punkte Klasse 1
1 Ralf Braun Porsche GT2 #35 Tamiya Plafit Excel   x 18,5 378,10   1   50 68,5
2 Dieter Jens Ford Capri #55 Tamiya Plafit SLP I x   16,5 396,67 2   47   63,5
3 Alexander Hubert Mercedes C #3 Fujimi Plafit Excel   x 16 361,97   2   47 63,0
4 Jörg Artmann Ferrari Enzo #33 Revell Wiebe x   17,5 393,62 3   44   61,5
5 Matthias Glaser Nissan R35 #23 Tamiya Wiebe x   18,5 383,63 4   42   60,5
6 Niklas Mages Porsche 997 GT3RS #169 Scaleauto Eigenbau x   19 358,01 6   40   59,0
7 Jörg Mages  Porsche 997 GT3RS #169 Scaleauto   x   20 334,00 7   39   59,0
6 Achim Hellbach nismo Z Tamiya Wiebe x   8,5 400,31 1   50   58,5
7 Fritz Hlawatsch Corvette C6R  #17 Carrera Konsul 667 x   13 370,84 5   41   54,0
                           
  Klasse 2                        
  Fahrer Auto Bausatz Chassis 2a 2b Concours Runden Platz Rennen 2a Platz Rennen 2b Punkte  Rennen Klasse 2a Punkte Rennen Klasse 2b Punkte Klasse 1
1 Ralf Braun Jaguar XJR 8 #5 Hasegawa Plafit SLP II x   20 301,00 1   50   70,0
2 Dieter Jens Porsche GT1 Tamiya Schöler   x 20 288,00   1   50 70,0
6 Niklas Mages Toyota GT one #3 Tamiya Plafit SLP I   x 15 283,00   2   47 62,0
7 Fritz Hlawatsch Porsche 962 Revell Bont x   13 295,00 2   47   60,0

 

Trotzdem hat’s Spaß gemacht

28. August 2010.
Der Sommer ist schon wieder weg, Alptraumwetter in Deutschland, der August fühlt sich eher nach Spätherbst an. Auf dem Nürburgring fahren die GT‘s, in Spa ist die Formel 1 zu Gast, und auch in Slotracing-Deutschland ist schon wieder so einiges los. 5 l-Rennen im hohen Norden, Kampf der Zwerge in der Pfalz, und in Martinsthal im schönen Rheingau ist nicht nur Weinfest.

In den Räumen der IG Slotracing Wiesbaden ist der zweite Lauf der DTSW-Mitte angesagt. Nach endlosen Diskussionen im Forum und stellenweise auch mieser Stimmungsmache waren wir gespannt, wie sich das Alles für die DTSW Mitte auswirken würde. Die Nennungsdichte im Vorfeld war wieder superdünn, aber immerhin passiert dann auch nicht, dass man sich auf Teilnehmer einstellt, die dann doch nicht kommen.

Nichtsdestotrotz wurde ein Freitagabendtraining angeboten, anwesend waren dann eine Vertretung der Hausherren, der Veranstalter (Ralf), sowie Peter Vogt aus Bischofsheim, der einfach mal gucken wollte, wer denn so alles zum Training da war. Also gut, wenn denn keiner trainieren will.

Mit der Westfraktion war nicht zu rechnen, Mario Kreim in Neumünster, Jens Gerlach am Nürburgring, aus dem Süden hat auch keiner den Weg ins Rheingau gefunden. Trotzdem kamen am Samstag 9 Starter aus der Mitte zusammen, um (in der Klasse 1) Rennen zu fahren. Neben Vater und Sohn Mages sowie Fritz Hlawatsch fanden sich von der IG Wiesbaden Matthias Glaser (leider ohne Sohnemann Leon), Achim Hellbach, Alex Hubert und Jörg Artmann ein, und nach einem kurzen Telefonat sagte Dieter Jens zu, wenn er seinen Laden geschlossen hat, nach Martinsthal zu kommen.
Wilfried Wiebe war dann doch nicht zu überreden, das Starterfeld zu komplettieren, er machte lieber Rennleitung und sorgte am  Computer für einen reibungslosen Rennablauf. Nach einem kurzen Qualifiing auf der schnellsten Spur (2) konnte dann auch die erste Startgruppe ins Rennen gehen, auf Spur 1 der Veranstalter mit dem Porsche GT2 (Klasse 1b), auf 2 Niklas Mages (Porsche  997, 1a), auf 3 Lokalmatador Alex Hubert (DTM-Benz, 1b) und auf 4 schließlich Papa Jörg Mages (Porsche 997, 1a), der eigentlich lieber baut als selbst zu fahren.

Der GT2 ist nicht zu halten, aber der Fight um Laufplatz 2 zwischen Alex und Niklas ist bis zu Ende spannend, schließlich liegt der Benz dann doch um knapp 3 Runden vorne. Jörg hat Probleme mit dem Leihregler, da ist das Bremspoti abgeraucht, nach Reglertausch geht’s besser, aber am Ende ist’s dann doch leider nur der letzte Platz. In der schnelleren Startgruppe (alle Klasse 1a) auf pole Achim Hellbach mit dem Nismo, dicht gefolgt von Dieter Jens mit dem Leih-Capri und Jörg Artmann mit dem Enzo. Auf den Plätzen Fritz mit Corvette und Matthias mit dem Nissan GTR. Achim gewinnt den Lauf vor Dieter Jens, der sich knapp vor Jörg halten kann, Fritz wird auf Gesamtrang 6 durchgereicht, während Matthias einen 21/2 Runden Vorsprung auf den 1b-Porsche des Veranstalters ins Ziel rettet.

Ergebnis Lauf 1 (Klasse 1)
1. Achim Hellbach NismoZ (1a) 199,35 Runden
2. Dieter Jens Ford Capri (1a) 197,33 Runden
3. Jörg Artmann Ferrari Enzo (1a) 197,09 Runden
4. Matthias Glaser Nissan GTR (1a) 191,15 Runden
5. Ralf Braun Porsche GT2 (1b) 188,86 Runden
6. Fritz Hlawatsch Corvette C6R (1a) 186,70 Runden
7. Alex Hubert Mercedes Benz CLK (1b) 181,95 Runden
8. Niklas Mages Porsche 997GT3RS (1a) 179,15 Runden
9. Jörg Mages Porsche 997GT3RS (1a) 165,29 Runden

Nach einem kurzen Technikcheck an den Fahrzeugen und dem regrouping (aufgrund der geringen Starteranzahl haben wir beschlossen, in der Klasse 1 je 2 Läufe a´4 Minuten/Spur zu fahren….) ging’s dann in den zweiten Lauf, jetzt mit Fritz in der „Maggigruppe“ (die noch in Bischofsheim so schnelle Corvette war heute einfach nicht ans Laufen zu kriegen). Die Ergebnisreihenfolge war am Ende exakt die Gleiche wie im ersten Rennen, auch die Zahl der gefahrenen Runden lag im Bereich um+-1….

 

Ergebnis Lauf 2 (Klasse 1)
1. Achim Hellbach NismoZ (1a) 200,96 Runden
2. Dieter Jens Ford Capri (1a) 199,34 Runden
3. Jörg Artmann Ferrari Enzo (1a) 196,53 Runden
4. Matthias Glaser Nissan GTR (1a) 192,48 Runden
5. Ralf Braun Porsche GT2 (1b) 189,24 Runden
6. Fritz Hlawatsch Corvette C6R (1a) 184,14 Runden
7. Alex Hubert Mercedes Benz CLK (1b) 180,02 Runden
8. Niklas Mages Porsche 997GT3RS (1a) 178,86 Runden
9. Jörg Mages Porsche 997GT3RS (1a) 168,71 Runden

Sieger in beiden Rennen Achim Hellbach, in Summe knapp 4 Runden vor Dieter Jens, der aber Dank Concourswertung trotzdem den Tagessieg in der Klasse 1a einfahren kann. Eigentlich schade, ist doch der Nismo eigentlich schön lackiert, der Fahrer auch bemalt und angegurtet, aber ansonsten der Fahrereinsatz eine mattschwarze Wüste ohne Instrumente, Schalthebel oder was sonst noch so in einem Auto alles vorhanden ist. mit geringem Aufwand, auch im Bereich der Räder, ist daraus sicherlich ein nicht nur  schnelles, sondern auch schönes Auto zu machen. Der 5te Platz in beiden Rennen und damit der Klassensieg in der Klasse 1b gehen an den Veranstalter mit dem Porsche GT2.

Weils so schön war, und auch der Tag noch jung, haben wir dann doch noch ein Klasse 2-Rennen ausgetragen. Fritz (Porsche 962) und Ralf (Jaguar XJR 8) in Klasse 2a, in Klasse 2 b Dieter mit seinem wunderschönen LeMansChallenge-GT1 (der dazu kurzerhand die Hinterräder vom Capri verpasst bekam) und Niklas mit dem Leih-GTone von Ralf. Der Zufallsgenerator bestimmte die Startaufstellung, gefahren wurde ein Lauf mit 6 Minuten pro Spur.

 

Die 2 Gruppe C-Autos vorneweg, wobei sich Fritz Meter um Meter absetzen kann, und dahinter der Fight zwischen Dieter, dessen Porsche eigentlich nicht auf Moosgummis abgestimmt ist, und Niklas, der sich zwar darüber freut, mit dem Toyota ein –für seine Verhältnisse- gutgehendes Auto zu fahren, aber am Ende doch nicht so ganz mithalten kann. Fritz also wie bereits gesagt in Front, verbeult sich aber bei einem Crash die Front des 962 dermassen, dass das Auto trotz längerwährenden Richtversuchen nicht mehr richtig zum Laufen zu bekommen ist. Somit ist die Bahn frei für den Jaguar, der einen ungefährdeten und leider auch am Ende kampflosen Laufsieg herausfahren kann.


Ergebnis Klasse 2
1. Ralf Braun Jaguar XJR 8 (2a) 301,00 Runden
2. Fritz Hlawatsch Porsche 962 k (2a) 295,00 Runden
3. Dieter Jens Porsche GT1 (2b) 288,00 Runden
4. Niklas Mages Toyota GTone (2b) 283,00 Runden

 

Fazit:
Ich denke, es hat wieder Allen Anwesenden Spaß gemacht, und hoffe, dass vielleicht zum letzten Lauf im Dezember beim SRT Frankfurt doch noch ein Paar mehr Starter zusammenkommen, Ankündigungen zu im Bau befindlichen Fahrzeugen gibt’s jedenfalls einige, schaun wir mal….Wie heißt das so schön: Totgesagte leben länger….

Bis demnächst
Grüsse aus der Mitte
Ralf