5. Lauf DSC-Mitte Finale in Martinsthal - 6.11.2010

 

M A R T I N S T H A L   F I N A L E   2 0 1 0 

F I N A L L A U F   D S C   M I T T E   2 0 1 0   M A R T I N S T H A L 

So Leute, das war’s dann wieder einmal. Die Saison 2010 ist schon wieder beendet, und der alte Meister ist auch der neue Champ! Aber der Reihe nach….

Bereits am Freitag abend waren ca. 15 Leute an der Bahn, wahrscheinlich eher, um das leckere Essen zu genießen als zu Trainieren. Schließlich war über die Hälfte der Teilnehmer in den letzten 2 Wochen zu „privaten und individuellen“ Trainingseinheiten angereist. Und so schwer ist die Strecke auch wieder nicht. Die Gripverhältnisse sind perfekt, nahezu gleich auch über das ganze Jahr hinweg. So konnte jeder schon mit gut vorbereiteten Autos die letzen Hundertstel Sekunden suchen.

Als letzter verließ unser Hanko die heiligen Hallen, reiste er doch erstmals schon am Vorabend an und gönnte sich direkt neben der Bahn ein nettes Hotelzimmer in der „Krone“. Hatte er etwas Spezielles vor? Wir werden sehen.

S T A R T G R U P P E N   K L A S S E   1 

D I E   R E N N E N   D E R   K L A S S E   1 

Samstag morgen 8:00 Uhr, einige warteten bereits an der Tür und begehrten Einlass. Die Jens-Family hatte den halben Hausstand dabei, Sigrid mit jeder Menge Töpfen, Schachteln, Kuchentabletts usw. Na ja, man wollte erstmal ein ordentliches Frühstück. Nachdem sich jeder gestärkt hatte ging es an die Bahn, die im 3 Minuten Rhythmus zum Spurwechsel aufforderte. Gegen 10:45 Uhr baten Hanko und Alex J. zur technischen Abnahme. Nachdem der Chronist nicht negatives gehört hat, scheint alles in Ordnung gewesen zu sein. Pünktlich um 12:00 Uhr ging es dann los, die Klasse 1 startete.

Dieter Hartmann mit seinem exotischen Costin Lister, Jürgen Storm mit einer Cobra, Michael Koch mit seiner Sunoco Corvette, Michael Kaltenpoth, der „Überraschungsgast“ und DSC-Newcomer Stefan Plass mit einer außergewöhnlich schönen Cheetah fuhren die ersten 5x5 Minuten. Routinier Michael Kaltenpoth setzte gleich zu Beginn eine Duftmarke und gewann die Gruppe souverän mit 234,93 Runden.

Gino, Dieter J., Niels mit „e“, Axel und Stefan M. kamen alle nicht an „Partyservice Micha“ heran.

Die dritte Gruppe startete dann mit Hanko (unglaublich schneller ex-Kahabka Jaguar), Udo Steinbrenner, Christian Krauß, Klaus Schmidt und Hartmut Bohn. Hanko setzte sich klar ab und gewann diesen Heat mit 237,79 Runden. So ein Freitag abend „Privattraining“ bringt schon was….

So langsam wurde es spannend. Die vierte Gruppe startete mit Alex Jens, der von Anfang an keinen Zweifel darüber aufkommen ließ, dass er noch in den Kampf um den Meistertitel eingreifen will. Er war der erste, der die Schallmauer von 240 Runden knackte. Dahinter Chris Urban mit seiner am Vorabend noch halbierten Cheetah, Rainer Neumann, Ralf Braun und Paul Stier.

Jetzt aber: DSC Mitte Finale kleine Klasse. Leader Patrick Brau, Alex Fuchs, Ralf Z., Basti J. und Robert Ries kämpften gegeneinander um die finalen Meisterschaftsplatzierungen. Auch in dieser Gruppe setzte sich Patrick gleich an die Spitze, gefolgt von Ralf und Robert. Basti und Alex F. fuhren schon deutlich langsamer, beide Autos wollten nicht so wie ihre Fahrer. Patrick fuhr weiter auf und davon, Ralf und Robert kämpften Tür an Tür und die beiden anderen versuchten Schadensbegrenzung zu betreiben. Schließlich gewann Patrick mit 242 Runden den Lauf und auch die Klasse 1.

Klasse 1:

1.Patrick Brau 242,69 Runden
2.Alex Jens 240,11 Runden
3.Hanko Völkel 237,79 Runden

I M P R E S S I O N E N   M A R T I N S T H A L   2 0 1 0 

D I E   R E N N E N   D E R   K L A S S E   2 

Nachdem die Abnahme der Klasse 2 durchgeführt und alle Bäuche mit leckerem Rahmgeschnetzeltem gut gefüllt waren (eine Person hat drei Portionen gegessen!) frohlockte die Jens-Family, dass alle sehr träge und dementsprechend langsamer an die Sache herangehen würden. Denkste: bereits in den ersten beiden Heats wurde wieder ordentlich Gas gegeben. Eines muss hier schon mal erwähnt werden: ich habe in diesem Jahr noch keine DSC Veranstaltung mit so wenig Abflügen gesehen. In der ersten Startgruppe gab es eine einzige Chaosphase. Und da fahren bekanntlich nicht die Profis! Hut ab!

Also, nun die Klasse 2, Startgruppe 1:
Klaus Schmidt, Axel, Gino und Michael Koch mit seinem sehenswerten 512er „Batcar“ Spider fuhren außergewöhnlich sicher und schnell ihre Runden. Klaus hatte die Nase vor Axel.

Hartmut Bohn mit Lola T165, Udo mit Lambo, Dieter „Jim Hall“ Hartmann mit dem 2J Chappi Staubsauger, Jürgen mir Carrera 6 Spider und Niels mit seinem McLaren Elva sorgten für ein buntes Starterfeld in diesem Rennen. Nur Hartmut kam über den Bestwert aus der Vorgruppe mit 228,08 Runden.

Startgruppe 3:
Rainer „mit a“ Neumann, Stefan Medart, Christian Krauß, Ralf Braun und Paul Stier kämpften um den Sieg in dieser Gruppe. Doch Christians neuer roter 917er war eine Klasse für sich, siegte unangefochten und setzte sich mit 237,80 Runden an die Spitze.

In der vierten Gruppe ging es nun schon um die Meisterschaftsplatzierungen. Gaststarter Michael Kaltenpoth mit seinem weißen 917er PA, Robert Ries wie gewohnt mit seinem GT40, Dieter Jens mit seinem brandneuen McLaren M6A, Basti mit Papas bisherigem Ferrari 612 und Alex Fuchs mit seiner bekannt schnellen King Cobra, da durfte man schon gespannt sein. Dieter und Basti führten mit 1 Runde vor Alex und Michael, eine weitere dahinter Robert. Nach drei Stints folgendes Bild: ohne Abflüge Alex eine Runde vor Dieter, Basti eine dahinter. Alex Fuchs fuhr ein tolles Rennen und wurde immer schneller. Er gewann schließlich mit 240,66 Runden vor Dieter mit 238,46 Runden. Eine dahinter Basti, dann Michael und Robert, die die schnelle Hatz nicht mitgehen konnten.

Doch nun der Showdown: Patrick musste nur ein solides Rennen fahren und schauen, dass er Alex J. im Auge behält. Doch es waren auch noch Chris Urban, Ralf Z. und ein gewisser Hanko da. Nach zwei Stints führte Hanko bereits mit 2 Runden vor Patrick, Alex und Ralf. Chris abgeschlagen. Alex J. musste abreissen lassen, Patrick kontrollierte sich und seine Fahrt, Hanko düste auf und davon. Und jetzt passierte es: Hanko fuhr eine 5,996sec – die schnellste Runde des Tages! Am Ende siegte Hanko mit 240,88 Runden in dieser Gruppe. Und: das war Hanko’s erster Sieg in einem DSC Lauf! Gratulation.





Klasse 2:

1.Hanke Völkel 240,88 Runden
2.Alex Fuchs 240,66 Runden
3.Dieter Jens 238,46 Runden

K L A S S E   2   B I L D E R 

D A S   F I N A L E   2 0 1 0 

Die Rennen waren vorbei, der Zeitplan wurde exakt eingehalten, die Veranstaltung war harmonisch, die Atmosphäre völlig entspannt – so muss ein Samstag nachmittag unter Gleichgesinnten aussehen. Ich fand dieses Rennen das beste in der DSC-Mitte Saison, nicht weil es im eigenen Club war, sondern weil einfach alles gestimmt hat.

Mein Dank gilt meiner Family, die im Bereich „Kochen und Technik“ sehr gute Arbeit geleistet hat, Alex Fuchs und Hanko für die tolle Unterstützung in diesem Jahr als Concoursrichter und als techn. Kommissar. Den veranstaltenden Clubs, die die Rennleitung, das Catering und alle anderen Dinge so gestaltet haben, dass wir eine ordentliche Veranstaltung durchführen konnten. Und natürlich den Clubkollegen für die Mithilfe an diesem gelungenen DSC Final Wochenende.

So, genug der Lobhudelei, aber das musste mal sein. Schließlich sind wir mit der Berichterstattung noch nicht fertig. Zwei wichtige Geschehnisse sind noch aufzuarbeiten: die Siegerehrung und die von allen herbeigesehnte vorweihnachtliche Gabenverteilung. Zuerst das Sportliche: die Sieger wurden geehrt, in der Reihenfolge:

Bester Junior: Basti Jens
3.Platz DSC Mitte: Alex Fuchs
2.Platz DSC Mitte: Alex Jens
1.Platz DSC Mitte: Patrick Brau

Dieter Jens verlieh den Siegern die Pokale und bat anschließend um eine kleine Verschnaufpause, die letzten Rindswürste, Brötchen usw mussten ja noch verzehrt werden. In der Zwischenzeit wurde auf der Bahn der Gabentisch bereitet, denn es gab noch das Highlight des Abends: die Tombola. An dieser Stelle sei nochmals allen Sponsoren gedankt, die sich als sehr großzügig in Ihren Spenden gezeigt haben. Jeder Teilnehmer konnte wunderschöne Preise mit nach Hause nehmen. Nur einer, der ziemlich am Anfang die perfekte Auswahl gehabt hätte, nahm ein T-Shirt und ein paar Kleinigkeiten mit den Worten: “Bloß nix zum Arbeiten mitnehmen!“ Dies zeichnet wohl mit am besten die Stimmung, die am Samstag in Wiesbaden Martinsthal geherrscht hat: witzig, locker und entspannt. Und hier nochmals die Sponsoren, die für die tollen Preise gesorgt haben:



Wiesel Tyres
AirColorTechnik
Car On Line
Slotracing Werk
Motor Modern
Schöler Chassis
DiSo Dieter Sommer
Fischer-Modellbau
JENS SCALE RACING



Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Mit diesen Worten wünsche ich euch allen eine gute Vorweihnachtszeit, reichlich Geschenke, damit wir im kommenden Jahr in der DSC Mitte viele neue Autos bewundern können.

Euer Dieter Jens

Quelle: Jens Scale Racing